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Tipps zur EM und Olympia 2016 via DVB-T

Zu den Europameisterschaften 2016 im Fußball übertragen ARD und ZDF erneut gemeinsam alle Spiele dieser Endrunde live. Sechs EM-Spiele werden durch Sat 1 ausgestrahlt. Es ist davon auszugehen, dass ARD und ZDF noch herkömmlich in DVB-T senden. Ca. 90 Prozent aller Regionen der Bundesrepublik Deutschland sind mit DVB-T versorgt und so steht dem Schauen der EM-Spiele oder der Olympischen Sommerspiele in Rio im Garten oder auf Tour nichts entgegen.

Immer dabei mit mobilem Empfangfernseher-fußball

Für den mobilen Empfang unterwegs sorgt der Zuschauer am besten mit einem tragbaren Mini-DVD-Player mit Bildschirm und DVB-T-Empfangsteil. Diese Geräte gibt es bereits ab 100,00 Euro. Die meisten angebotenen modernen Fernsehgeräte besitzen einen eingebauten DVB-T-Empfänger. Einfache DVB-T-Empfangsteile kosten ca. 30,00 Euro, eine Antenne dazu ist für 10,00 Euro erhältlich. Beim Kauf muss unbedingt auf die Empfindlichkeit des DVB-T-Empfängers geachtet werden. Sie sagt aus, bis zu welcher Signalstärke der Empfang gerade noch möglich ist.

Die Antenne richtig dimensionieren

Die Größe der benötigten Antenne ist davon abhängig, wie stark das Antennensignal am Empfangsort ist. Je besser das Signal, desto kleiner die Antenne. Folgende Antennenarten werden angeboten:

  • passive Zimmerantenne in Stabform
  • aktive Zimmerantenne mit Stromversorgung
  • aktive Zimmerantenne mit Teleskopstäben, Schirm und Netzspeisung
  • die Outdoor-Antenne, die besonders für den Garten geeignet ist
  • die Dachantenne zur Unterdachmontage oder die Dachantenne zur Außenmontage

Den richtigen Empfang finden

Mit der Antenne wird ausprobiert, wie der Empfang gut abzusichern ist. Es ist vorteilhaft, beim Antennenkauf ein Rückgaberecht zu vereinbaren, falls mit dem erworbenen Gerät der Empfang nicht abzusichern ist. Die Antenne muss VHF- und UHF-tauglich sein, als Dachantenne ist eine LogPer-Antenne zu empfehlen. Beim in die Antenne eingebauten Verstärker sollte der Verstärkungsgrad einstellbar sein. In empfangsschwachen Gegenden, zum Beispiel auf dem Zeltplatz, kann so bequem die nötige Signalstärke erreicht werden.

Vorteilhafte Antennenposition ist individuell

Die beste Position der Antenne nicht vorhersagbar. Bewuchs und die umgebende Bebauung haben viel Einfluss auf den Empfang, im Erdgeschoss des Hauses ist dieser z.B. schlechter als in den oberen Stockwerken. Im Zimmer muss ausprobiert werden, wie und wo der Empfang gut ist, das gilt ebenfalls für den Außenbereich. Bereits bei wenig Unterschied in der Positionierung kann der Empfang stark variieren, deswegen wird die Antenne beim Einrichten langsam hin- und her bewegt. Bei der Aufstellung und Positionierung der Antenne ist der Blick auf die Pegel- und Qualitätsanzeige des Empfängers von grundlegender Bedeutung. Mit diesem kann die Antenne so positioniert werden, dass der Pegel und damit die Empfangsqualität die Maximalhöhe erreichen. Sollte trotz einer Optimierung des Aufstellungs- oder Aufhängungsortes der Antenne der Qualitätsgrad nicht die Marke von 100% erreichen, sorgt oft eine qualitativ hochwertigere Antenne für besseren Empfang.

Weitere Hinweise zum guten Empfang

Elektrische Geräte können Störquellen sein, z.B. Computer, Mobilfunktelefone und Leuchtstoffröhren. Werden kleine wetterfeste Außenantennen verwendet, sind diese dem Sender zugewandt zu installieren. Aktive Außenantennen benötigen natürlich die Versorgungsspannung, die Zuleitungskabel sind doppelt abzuschirmen. Danach kann die Antenne fest aufgestellt oder befestigt werden. Das sollte mit einer lösbaren Verbindung erfolgen, da sich die Empfangsbedingungen durchaus verändern können.

Bei Hörfunk- und Fernsehempfangsstörungen, die ursächlich nicht auf die Geräte zurückzuführen sind, ist die Annahmestelle für Funkstörungen, der Funkstörmessdienst der Bundesnetzagentur, zuständig. Dieser ist unter 04821 89 55 55 zu erreichen.

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