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Yagi Antenne selbst bauen + berechnen

Es handelt sich hierbei um eine Yagi mit annähernd 3 Lambda Länge.
Mit der Einführung der DVB-T Technik hat die Yagi-Antenne eine Renaissance erfahren. Um die Anleitungen für den Selbstbau zu verstehen und zum Erfolg zu kommen, sollen hier die wichtigsten Grundlagen und empfangsrelevante Faktoren betrachtet werden.

Prinzipieller Aufbau und Wirkungsweise

Bei Yagi Antennen handelt es sich um den häufigsten Antennentyp beim terrestrischen Empfang. Das aktive Bauteil ist der als Dipol ausgebildete Strahler. Dieser empfängt die hochfrequente Energie des Senders und leitet sie per Kabel an die Empfänger weiter. Charakteristisch ist die Bauform. Auf dem Antennenträger sind in bestimmten Abständen mehrere passive Elemente angeordnet. Die dem Dipol vorgeschalteten sog. Direktoren bilden ein Wellenleitsystem, welches in Verbindung mit dem entgegengesetzt angebrachten Reflektor kapazitive und induktive Ströme erzeugt. Die Anzahl und Länge dieser passiven Bauteile bestimmen die spezifischen Eigenschaften.
yagiantenne-vertik
Geben Sie im grünen Feld die vorherrschende Frequenz an:

Frequenz MHz MHz
Lambda m m
Lambda/4 m
12 - Element - Langyagi Antenne Teiler Lambda - mm Wert - mm

 


Antennengewinn und Richtwirkung

Um einen möglichst hohen Antennengewinn (dieser wird in dB gemessen) zu erzielen, werden dem eigentlichen Empfangsdipol sog. Direktoren vorgeschaltet. Je höher die Anzahl dieser Elemente, umso stärker wird das Empfangssignal sein. Parallel hierzu nimmt die Richtwirkung der Antenne zu -ein meist erwünschter Nebeneffekt. Allerdings nimmt hierbei auch die Bandbreite der Yagi Antenne ab. Dies bedeutet, dass der Gewinn nur in einem engen Frequenzbereich erzielt wird. Der Abstand der Direktoren sowohl vom Dipol als auch zueinander wird durch die Wellenlänge und damit Frequenz bestimmt und in den Bauanleitungen angegeben.

Praxistipp: Leider steht der Antennengewinn nicht im linearen Verhältnis zur Anzahl der Direktoren. Eine Yagi Antenne mit 15 Elementen um zwei Direktoren zu erweitern, macht wenig Sinn. Hier ist es besser, sich im Vorfeld mit den Empfangsbedingungen auseinander zu setzen und danach die Größe auszuwählen.

Frequenz und Wellenlänge

Das wichtigste Kriterium bei der Dimensionierung einer Yagi Antenne ist die Abstimmung der Bauteile auf die Empfangsfrequenz. Hintergrund ist, dass für einen optimalen Gewinn die Länge des Dipols und der passiven Elemente der halben Wellenlänge entsprechen muss. Da von den Sendern in der Regel nur die Frequenz angegeben wird, muss hier umgerechnet werden. Frequenz und Wellenlänge stehen über die Lichtgeschwindigkeit im direkten Zusammenhang: Wellenlänge = Lichtgeschwindigkeit (300 000 km/s) geteilt durch die Frequenz. Die so erhaltene Wellenlänge wird dann gemäß oben genannter Beziehung noch durch zwei geteilt. Der so ermittelte Wert entspricht dann der Länge der Elemente.

Praxistipp: Für diese Umrechnung gibt es im Internet vielerlei Tools. Im Übrigen sind bei den detaillierten Anleitungen für den Eigenbau diese Werte schon berücksichtigt. Da die DVB-T Sender in Deutschland mit Frequenzen oberhalb 400 MHz arbeiten, ergeben sich verhältnismäßig kurze Baulängen der einzelnen Elemente. Diese Tabelle wurde freundlicherweise von Jochen Wankmiller zur Verfügung gestellt.

Diese Anleitung von empfangsqualitaet.de auf einer anderen Webseite verlinken:

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Antenne Wiki – FAQ

One comment

  1. Hans Parzefall

    Hallo guten Tag,
    bin seit 1974 Cb Funker es ist nicht mehr viel los,aber Basten tu ich immer noch,möchte eine CB Beam selber bauen und bedanke mich für die Daten und Abständen der direktoren sowie auch längen mit Ihren Programm zu berechnen,Danke,

    Gruß Hans Parzefall CB (Taiga05)

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